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Frau Dr. Senta Siller

Volontärin für Puppen und Spielzeugdesign in Pakistan, Kamerun, Kolumbien, Island und Griechenland. Sie ist treibende Kraft, der Motor bei der "Hilfe zur Selbsthilfe" in unseren Projekten.

Frau Dr. Senta Siller, ehemalige Leiterin einer Berliner Kunstschule und Forscherin in Sachen traditioneller Kunst und Kultur hat 1996 für ihre Verdienste in den Außenprojekten der DGFK von Bundespräsident Roman Herzog das Bundesverdienstkreuz verliehen bekommen.

Für das DGFK-Projekt "Amjads Village" entwickelte sie im Punjab, der bevölkerungsreichsten Region Pakistans, ein "Women Art Centre", getragen vom Gedanken der "Hilfe zur Selbsthilfe".

In diesem "Women Art Center" stellen mittlerweile 120 Dorf-Frauen durch die Umsetzung von Frau Sillers Feldforschung Puppen in den Trachten der verschiedenen Nationalitäten und Minoritäten in Handarbeit her: Es entstehen traditionelle Puppen und Spielzeug.

Mittlerweile existiert im DGFK-Projekt "Amjads Village" auch ein Technologie-, Transfer- und Trainings-Zentrum für junge Männer. Hier kommen Professoren und Studenten in Workshops mit den jungen Dorfmännern zusammen; es entstehen durch umweltfreundliche Techniken beispielsweise Solar-Kocher; landwirtschaftliche Themen werden nicht nur besprochen, sondern auch ganzheitlich umgesetzt.

Das Dorf wurde zwar im Mai 2000 an das nationale Stromnetz angeschlossen, jdedoch arbeitete bereits fünf Jahre zuvor hier eine der größten Solar-Anlagen der Region.

Das Männerzentrum im Pakistan-Dorf wird seitens der DGFK von Professor Dr. Pintsch ehrenamtlich betreut. Auch hier steht der Netzwerk-Charakter im Vordergrund. Das Dorfentwicklungsprojekt der DGFK in Pakistan arbeitet sehr eng mit anderen NGOs (Nichtregierungsorganisationen) zusammen und kooperierung mit in- und ausländischen Hochschulen und Institutionen.

Mit gleicher Kraft unterstützt Dr. Senta Siller auch die Puppen und Frauenprojekte in Kamerun und Kolumbien, welche gemeinsam mit dem pakistanischen Projekt unter "Puppen der Welt auftreten.


Zur Person: Senta Siller
- Jahrgang 1935, in Wien (Österreich) geboren,
- nach dem Krieg und der Flucht mit fünf Geschwistern in Franken (Deutschland)
- n der Nachkriegszeit Gelderwerb durch Scherenschnitte und Illustrationen,
- frühe Begegnung mit dem Ausland durch Reisen nach Italien, Nordafrika, Griechenland, Balkan, Naher Osten

- Studium des Graphik-Design an der Hochschule für Bildende Kunst in Berlin,
- vielseitige Tätigkeit als Designerin (Ausstellungs- und Messebau, Kinderbekleidung, Spielzeug, Buchillustrationen) und Textilunternehmerin

- dreijähriger Pakistanaufenthalt
- Erziehung von vier Kindern
- Magister-Studium der Archäologie, Philosophie, Pädagogik und Kunstgeschichte an der Technischen Universität Berlin

- Leiterin einer Kunstschule in Berlin
- Promotion zum Dr. phil. in Kunstgeschichte an der Technischen Universität Berlin

- Auszeichnung mit dem Bundesverdienstkreuz durch Bundespräsident Roman Herzog

- divese andere Preise und Auszeichnungen


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