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Bamenda University of Science and Technology  –  B.U.S.T.

in Cooperation with
Centre for Appropriate Technology, Bamenda – C.A.T.
and
German Society for the Advancement of Culture, Berlin – Potsdam

Development ? – Learning from NGOs in Low Industrialized Countries


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Zum Erfinden braucht man viel Phantasie
und einen Haufen wertloser Einfaelle.
Thomas A. Edison

Es gibt zwei Arten von Jobs in unserer Welt:

a) solche in privaten Firmen und Unternehmen,
und
b) jene im öffentlichen Bereich, wie in Schulen, Krankenhaeusern, Verwaltungen, usw.

Die meisten dieser Jobs bieten den Bewohnern im staedtischen Bereich ein geregeltes Einkommen; Zeit ist notwendig, um in solch einer Position zu arbeiten: frueh geht man ins Buero und  spaet nachmittags kommt man nach Hause. Dazwischen hat man Fruehstueckspause, Mittagessen, Teepause; die Kinder sind in der Schule oder sonstwo. Am fruehen Morgen oder am Nachmittag hat man fuer die Dinge des taeglichen Lebens zu sorgen.

Ohne hier auf die Geschichte und die Entwicklung seit der Mitte des 19. Jahrhunderts einzugehen, haben sich die NRO entwickelt, was hier nicht diskutiert werden soll.

Aktive Menschen kommen zusammen, um eine Loesung fuer ihre speziellen Probleme im Leben zu finden, neben der Arbeit, neben einem Job in der Regierung oder Verwaltung. Manch einer hat Erfahrung in der Problemloesung aus der Firma oder Verwaltung. Andere versuchen eine eigene Organisation zur Loesung von Problemen zu  gruenden, möglicherweise in einer anderen Ebene, aber mit aehnlichen Techniken und Wissen.

Das ist der Grund fuer die Hauptprobleme in solchen NRO, denn auch dort arbeitet man mit einem Budget, aehnlich wie in einer Firma oder der Verwaltung. Dort haben die Angestellten ein Recht auf regelmaessige Bezahlung,unabhaengig von der Qualitaet und / oder Quantitaet der Arbeit.

Die NRO hat auch zu zahlen, an die aktiven und wirkenden Mitglieder, aber, in einer guten NRO wird man einen Weg finden auf Probleme rechtzeitig zu reagieren. Es ist sehr wichtig, dass die Ziele und Visionen der Mitglieder aehnlich sind, um gemeinsam bei Finanzierungsproblemen zu reagieren; es ist notwendig, das Einkommen involvierten Mitgleder zu reduzieren. Es versteht sich von selbst, das dies nicht die Aktivitaet  der Mitglieder meint, sondern deren Bezahlung, die auf einem niederen Niveau stattfinden muss. Inaktive NRO sind nicht hilfreich, am allerwenigsten den Mitgliedern, noch der Gemeinde.

Das Geld zur Finanzierung der NGO ist lebensnotwendig, wie auch die Aktivitataet der NRO,- aber woher soll das Geld kommen ? NRO die von Firmen oder der Regierung unterstuetzt werden loesen keine Probleme, sie bewegen nur Probleme von der einen zur anderen Seite (und verzehren dabei kostbares Geld). Was ist notwendig ?
Die NRO muss ein direktes Einkommen ueber den Markt erzielen, lokal oder national. Ein Produkt ist das wichtigste Element einer NRO. Es wird kaum moeglich sein, ein solches Produkt am gruenen Tisch zu kreiieren, Diskussionen und Aktivitaeten in einer Gemeinde sind das einzige Mittel ein solches Produkt zu schaffen.

Das Einkommen ueber eine NGO wird niemals die Lebenshaltungskosten einer Person oder Familie decken, aber es schafft eine hilfreiche Einnahme. Das ist gut und schlecht zugleich, kann man sagen.

Im Fall eines niedrigen Einkommens über oder mit einer NRO ist das aktive Mitglied offen fuer jedwede Probleme in seinem Umfeld, was die intellektuelle Kraft erstarken laesst,-  im Gegensatz zum festangestellten oder beamteten Mitmenschen, fuer den lebenswichtige Probleme eher theoretischer Art  sind. Dies sind die gravierenden Probleme, besonders in  grossen Gemeinschaften, wie auch Nationen.

Es ist ein ziemlicher Unterschied in der Arbeit einer NRO im laendlichen oder staedtischen Raum.  Das grosse (leider oft unentdeckte ) Potential liegt im laendlichen Raum. Selten oder kaum werden Miglieder der Stadtgesellschaft den Weg zu diesen Resourcen finden. Hier ist nicht erwa ein “zurueck zur Natur“ gemeinst, hier sind die traditionellen Resourcen gemeint. Aufgewachsen und ausgebildet im staedtischen Schulsystem haben die Mitglieder der Satdtkultur Wissen und Kenntnisse der Altvorderen und der Landkultur verloren. Das andere Problem: Mehr und mehr werden die Mitglieder der Landkultur  von der Stadtkulur beeinflusst. Ueber die Medien erhalten die Landbewohner ein Bild vom Stadtleben als ideal, so dass mit der Hoffnung auf ein solches Leben in die Staedte abgewandert word.

Dieses Resultat ist mehr und mehr das Problem der Staedter und vorherigen Dorfbewohner. Eine Antwort koennte sein:
Die Zukunft liegt auf dem Lande.


Prof. Dr. Norbert Pintsch and Dr. Senta Siller
GSAC, Berlin-Potsdam in Cooperation with SES, Bonn


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