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Puppen
der Welt ist der gemeinsamme Titel und Marke unter der die drei Frauen
bzw. Puppenprojekte weltweit auftreten. So werden jedes Jahr in Dubai
auf dem Global Village unter diesem Namen Puppen und Spielzeug
ehrenamtlich verkauft und 2000 sowie 2005 waren die Projekte zu Gast
auf den Weltausstellungen in Hannover und Aichi/ Japan. Puppen der Welt
hat auch zur Folge das die Projekte untereinander in der
Puppenfertigung kooperieren.
Puppen hat es schon immer gegeben.
Beweise dafuer liefern eindeutige Graeberfunde in Suedamerika, dem
Subkontinent, Japan, Italien, Griechenland und andere Fundorte auf der
ganezn Welt. Aus vielerlei Materialien wie Holz, Wachs, Ton, Stoff,
waren sie nicht nur Spielzeug, sondern wurdenoft auch als Opfersymbole
und Kultgegenstaende verwendet, u.z. in Form von miniaturisierten
Menschenabbildungen. Auch heute noch werden sie bei verschiedenen
Voelkern noch als Fetisch benutzt, wodurch sich die Kultfigur
entwickelt hat, oder das aus der Kultfigur entwickelte Spielzeug.
Ueber die Rolle als Spielzeug mit paedagogischem Stellenwert hinaus
sind Puppen realistische Dokumente der vergangenen und aktuellen Zeit
und somit eine wichtige Quelle fuer unser Wissen ueber das Spielen,
Leben, Wohnen, Arbeiten und Wirtschaften,- sie sind somit wichtiger
Kulturtraeger! Dr Senta Siller begruendete verschiedene Projekte in
Pakistan, kamerun, Kolumbien, u.a., in denen durch die Anfertigung von
kunsthandwerklichen Produkten der ganz besonderen Art, ein Weg der
kleinen, aber nachhaltigen Schritte in der Entwicklung im laendlichen
Raum, Hilfe zur Selbsthilfe, die Eindaemmung der Landflucht durch
einkommenschaffende Massnahmen fuer die Landbevoelkerung, als zweites
Standbein geschaffen wird. Puppen werden hier in liebevoller Handarbeit
hergestellt und in originalen Trachten mit verschiedenen Accesoires
bekleidet. Stoffmuster und Arten des Kleides finden dadurch eine
Wiederbelebung und einen wichtigen Platz im Alltag. Puppen aus Pakistan 
Das von Frau Dr. Siller 1993 gegründete Frauen-Projekt in der
pakistanischen Provinz Punjab führt bei mittlerweile etwa 120 Frauen zu
einem Einkommen. DIe Frauen arbeiten aber nicht hauptamtlich, sondern
traditionsfreundlich, so daß trotzdem Familien- und Feldarbeit
ungehindert sind, Feste verschiedener Art, die die Kultur bestimmen,
weitergepflegt werden können. Das Dorf hat etwa 1500 Einwohner. Die
Dorfgemeinschaft gründete 1991 die Kooperative
"Anjuman-e-Felah-e-Aama", die mit der DGFK kooperiert.
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Puppen aus Kamerun 
1998 wurde die Kooperative "Akwatinuighah" in Bamenda gegründet, das
die Hauptstadt der Nord-West Provinz von Kamerun (Afrika) ist und an
der Grenze zu Nigeria liegt. Auch diese Kooperative kooperiert mit
der DGFK. Bamenda hat etwa 60.000 Einwohnern auf sieben Hügeln lebend,
die acht verschiedenen Sprachen sprechen. Etwa 24 Frauen fertigen die
kunsthandwerklichen Puppen.
Puppen aus Kolumbien 
1999 wurde die Kooperative "Tantomejor" in Saboya gegründet, einem Ort
mit 6000 Einwohnern in der Nähe von Chiquinquira, der Hauptstadt des
Departemento Boyaca, nördlich von Bogota (Kolumbien). Auch mit dieser
Kooperative gibt es eine Kooperation seitens der DGFK. Etwa 36 Frauen sind hier mit der Fertigung kunsthandwerklicher Puppen beschäftigt
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