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Als eine Art konzeptionelle "Vorlage" und thematische Einstimmung
wird am Eröffnungsabend des Festivals (am Donnerstag, dem 11. August
2005, 19 Uhr) der 183-minütige Dokumentarfilm "Thatta Kedona - The Toy
Village of Pakistan" als Potsdamer Erstaufführung gezeigt. Der Film
hatte vor kurzem seine Uraufführung in den Hackeschen Höfen Kinos
Berlin-Mitte. (Link: www.thattakedona.org), u.a. berichtete die
Berliner Morgenpost darüber im Filmteil.
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Thatta Kedona ist ein bemerkenswertes Dorf im ländlichen Raum von Pakistan. Seit 1991 besuchten und begleiteten 36 Volontäre aus westlichen Ländern die Dorfbevölkerung in einem Hilfe zur Selbstshilfe Projekt. 
Spielpuppen und Blechspielzeug verarbeiten als Produkte die regionalen Kulturen von Pakistan und bringen den Bauernfamilien Bareinkommen durch die lokale Kooperative. Auch die Volontäre empfinden bei ihrer schöpferischen Arbeit Erfüllung, wenn sie in dem entlegenen Dorf einer islamischer Gesellschaft die verschiedenen Tiefenschichten, etwa die traditionelle Kultur des Indus-Tals (Harappa 3.000 v.d.Z.), der Mogulzeit, Einflüssen aus der Kolonialzeit von Britisch- Indien und die Landeskultur des Pandschab, sich wechselseitig überlagern sehen. Daher ist der Lustgewinn auf beiden Seiten: bei den Dorfbewohnern in der kunsthandwerklichen Herstellung von Spielzeug-Modellen als Gelderwerb, motivierend zur Vermeidung von Landflucht, – und bei den Volontären, die sich in ihrer Arbeit der eigenen Geschichte und Idendität in einem recht exotischen Kontext stellen.
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